Über mich

Escort Sascha

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Vielleicht fragst du dich: Was bringt einen Mann dazu Escort und Begleiter zu werden?

Ich würde die Frage anders stellen:

Was bringt einen Mann dazu gerne Zeit mit Frauen zu verbringen?

Zuerst einmal: 

Ich liebe Begegnungen mit Menschen.

Das trifft für mich gleichermaßen auf Frauen und Männer zu. 

Ich mag es, mich von anderen Menschen inspirieren zu lassen und so in Kontakt zu gehen, dass beide Spaß am Gespräch haben, nicht bierernst zu sein, dem Gegenüber mit einem Lächeln zu begegnen. 

Etwas von dem anderen erfahren: offenherzig und humorvoll. 

Wir brechen uns keinen Zacken aus der Krone, anderen Menschen erst einmal vorurteilsfrei zu begegnen und selbst wenn uns an seinem Verhalten etwas nicht passt, es irgendwie humorvoll zu verpacken.

 

 

Über ein Online-Dating Portal habe ich in der Vergangenheit gelernt, ohne Erwartungen und Ansprüche in ein erstes persönliches Treffen zu gehen. Es sind wundervolle Freundschaften daraus entstanden.

Auch mal mehr, bis hin zu verbindlicher Partnerschaft.

In diesen Treffen oder beim spontanen Kennenlernen in einem Café oder beim Tanzen haben mir Frauen öfter gesagt,

ich sei anders als andere Männer

und sich das Kennenlernen mit mir leichter und entspannter anfühlt. Ich war überrascht, hatte ich ja keinen Vergleich und so habe ich angefangen nachzufragen, wie die Frauen die Männer bei einem Date erleben.

Die Geschichten wiederholten sich 

Zur Schaustellung was Sie alles besitzen oder in Ihren Leben erreicht haben. Madig reden der Ex-Partnerin inklusive Opferrolle.

Erklär-Bär über was richtig oder falsch im Leben ist, mit Schwierigkeiten andere Meinungen zu integrieren.

Wenig fragen, stattdessen viel mitteilen oder standardisierte Lebenslaufabfragen und Interviews: Woher kommst du? Was machst du? Hast du Kinder? Wie lange bist du schon Single? 

Ich denke, diese Art von Gesprächen ist für viele Menschen weniger bedrohlich: an der Oberfläche bleiben, sich auf allgemeine Themen beziehen oder zu erzählen, was für ein netter Kerl man doch ist, die anderen sind verantwortlich.

Sich über andere auslassen, wenn beide es tun, schafft eine Scheinnähe zueinander. Das ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Meins ist es nicht.

Mir liegt es am Herzen wirklich etwas von dem anderen Menschen zu erfahren

Das geht jedoch nur, wenn ich mich selbst öffne: etwas von mir preisgebe, damit auch der andere mutiger wird sich selbst zu zeigen. Dann entstehen tolle, inspirierende Gespräche. So waren dann schnell 1-2 Stunden vergangen, ohne das wir beim Treffen bei klassischen Kennenlern-Fragen gelandet sind.

In diesen Gesprächen ist mir mehr und mehr klar geworden, wie groß der Mangel in Liebesbeziehungen und Partnerschaften in unserer  Gesellschaft oft ist: Erzählungen von unguten Beziehungen, toxischen Partnerschaften, keine lebendigen Beziehungen, keine Sinnlichkeit und Körperlichkeit, unerfüllte Bedürfnisse und große Sehnsüchte.

Meine Essenz

Sobald einer der Partner etwas aus der Beziehung draußen lässt, sich weniger mitteilt, Ängste, Unsicherheiten, Wut die Kommunikation hemmen, wird die Beziehung toxisch…langsam, unauffällig, unbewusst und nach Monaten oder Jahren finden wir uns vollkommen woanders wieder und fragen uns, wie das passieren konnte.

Ich habe großen Respekt vor Paaren, die nach Jahren oder Jahrzehnten noch lebendige Beziehung miteinander leben, nur leider ist das die große Ausnahme.

Ich möchte Frauen wieder den Raum für ihre Wünsche, Bedürfnisse, Fantasien und Sehnsüchte öffnen

Zuwendung, Wertschätzung, Leidenschaft, Intimität, Erotik sind für uns Menschen sehr wichtig.

Wenn wir diesen Teil rauslassen, lassen wir einen wichtigen Teil von uns selbst außen vor: unsere Körperlichkeit, unsere Berührungsfähigkeit, unsere Sinnlichkeit.

Ja, wir sollten auch gut für uns selbst sorgen können, ohne ständig auf die intime Nähe anderer angewiesen zu sein, das ist auch wichtig.

Ich kenne viele, die das so machen. Nur sollten wir dieses nicht zum Dogma über alle Zeiten erheben.

Ich bin weder altruistisch unterwegs, noch habe ich ein Helfersyndrom. Es ist für mich als Escort-Mann und Begleiter sehr wichtig, nicht „getrieben“ von etwas zu sein, was nicht zu mir gehört.

Sei es zum Beispiel Selbstbestätigung im Außen zu holen, Lustbefriedigung, damit ich mich als Mann fühle, „funktionieren“ zu müssen usw.

Mir macht es einfach sehr viel Freude, Spaß und Lust, wenn du Freude hast und lustvoll sein kannst

Es geht bei einem Treffen nicht um meine meine Interessen oder meine Vorlieben. Klar – dürfen diese auch dazukommen. Ich weiß, dass du dich als Frau wohler fühlst, wenn es mir auch gut geht. 

Das werden wir miteinander teilen.

Jeder Mensch hat verschiedene Vorlieben und Interessen. Einige kennst du, einige vielleicht noch nicht und ich freue mich darauf, diese mit dir zu entdecken.

Neben meinem klassischen Job im Vertrieb und in der Unternehmensberatung, habe ich eine langjährige therapeutische Ausbildung absolviert. Nicht das klassische psychotherapeutische Setting mit ausschließlich verbaler Arbeit, sondern auch Methoden der Körperarbeit, für einen achtsameren, sehr praxisnahen Zugang zu den Emotionen des Klienten.

Es war nicht mein Anspruch als Therapeut oder Coach zu arbeiten. 

Ich bin dankbar, dass ich durch diese Ausbildung in meinen Eigenprozess kommen konnte, mir meine Unsicherheiten, Muster usw. genauer anschauen und das eine oder andere auflösen konnte. Wir sind niemals fertig damit. Wir tragen alle so unsere Themen aus der Vergangenheit und unsere Erfahrungen mit uns herum. Der eine mehr, der andere weniger. 

Kurzgeschichten zum Thema „Neue Männlichkeit“

Ich schreibe auch Kurzgeschichten zum Thema „Neue Männlichkeit“ – reale Geschichten aus dem Alltag von Begegnungen zwischen Männern und Frauen. Dabei nehme ich die Spezies „Mann“ humorvoll oder auch mal ernster auf die Schippe und möchte zum Nachdenken anregen. Unter meinem Instagram-Kanal new.masculinity gebe ich einen Einblick davon.

Es ist mir dabei ein Herzensanliegen, dass wir uns als Männer unseren Stärken, unseren Gefühlen und den Herausforderungen dieser Zeit bewusster werden und uns diesen stellen.

Das ist kein genereller Vorwurf an uns Männer. Wir wissen es oft nicht besser und haben ein Stück weit nicht gelernt, „gefühlsstark“ – so wie ich es nenne – zu sein und mit einer gesunden Männlichkeit auf Frauen zuzugehen. 

Gefühlsstarke Männlichkeit

Mit „Gefühlsstark“ meine ich: 

Als Mann eigene Gefühle erst einmal wahrzunehmen, zu sortieren, anzunehmen und dann auch noch zur Sprache zu bringen und so zu kommunizieren, dass es nicht schräg rüberkommt. Ich habe meine eigene Reise damit gemacht und jeder von uns wird ein Lernender bleiben und ich möchte andere ermutigen es ebenfalls zu tun.